Neues aus 2018

ACCESSOIRES AUS HOLZ

Schirmständer aus Furnier mit naturlack üebrzogen, sodass das Wasser keinen Schaden anrichtet.
Lässig: Spiegel und Garderobe in einem,
Aufbewahrungsdosen mit Holzelement
Zeitschriftenhalter und Buchstütze
Die ‚Splitbowl’…
…ist wahlweise eine halbe oder eine ganze Schüssel… wundervolle Idee!

mehr zu diesen schönen Accessoires der bayrischen Firma Schönbuch sehen Sie hier

 

 

NEUE STÜHLE 2018

Arva Light von KFF, eleganter, sehr bequemer Stuhl mit hervorragendem Preis-Leistugsverhältnis und vielzähligen Gestaltungsmöglichkeiten.
Stuhlfamilie Arva der deutschen Familie KFF: Sitzschale und Polter sind auch in unterschiedlichen Materialien und Farben denkbar. Es gibt vielzählige Gestelle und -farben. Und auch der Sessel ist wunderbar.
Blu Velvet von Edra der Gebrüder Fernando und Umberto Campana. Der kunstvollste unter den Neuheiten dieses Jahr.
Stuhl Gaia von Monica Armani für KFF.
Hier in rosafarbenem Kordstoff mit Ledersitz. Neu gedacht!

 

 

 

EINDRÜCKE VON DER MAILÄNDER MÖBELMESSE

Jedes Jahr im April trifft sich die gesamte Branche in Mailand. Die Eindrücke, die wir dort sammeln, arbeiten wir zuhause in unsere Konzepte ein. Das sind die Impressionen aus 2018:
Milano 2018 war nicht nur Möbelmesse, sondern auch Schwerpunkt Messe für Bad und Küchen, sowie ein grossartiges Sammelsurium aus Showrooms in der Stadt.

Mailand zur Zeit der Messe ist ein Augenschmaus, was die Dekoration angeht.
Geheimnisvoll schön: Leuchten von Moooi.
Was ist denn das? Ein Blick durch ein Hinterhofgebäude in der Zona Tortona zeigt eine Skultpur aus gelber Seife auf dem Schweizer Stand.
Beeindruckend UND aus Stuttgart: CONTAINERWERK. Das Start Up bietet Architektur aus Seecontainern all inklusive.
Überall wird mehr und mehr Holz eingesetzt. Schweizer Leuchten mit Holzkern.
So stellt sich der italienische Designer eine Schrankdekoration vor. Träume…
Entzückendes Arbeitsplätzchen… gesehen bei Boffi.
Inspiration. Elefantenhaut/fuss?
Trendmaterial Wellpappe: Sehr gut inszeniert als Verpackung und Imageträger.
Organisation eines Haushaltungsraumes in der Küchenrückwand. Haben wäre gut…

STOFF FÜR BEGEISTERUNG AUS MAILAND

Insbesondere erfreute uns dieser Stoff der Firma Elitis: Tüll mit Plättchen in rosa mit leuchtorangenem Rand.

FLIESEN UND BODENBELÄGE AUS MAILAND

Mailand war voller Fliesen. Das war eine Freude anzusehen. Viele kleine und große Manufakturen drücken sich mit neue Ideen und Inspirationen aus. Die Handwerklichkeit der Fliesen sticht dabei angenehm ins Auge.

Beachtenswert waren die Fliesenvariationen der Firma Mutina (ebenso Foto weiter oben).
Beläge für aussen…
Beeindruckend war ein Gang durch einen alten Palazzo: Hier insbesondere die Böden innen…
…und aussen, da waren die Pflastersteine nämlich aus Stirnholz. Hält seit Jahrhunderten.
Das habe ich nicht wirklich verstanden: Küchenarbeitsplatten mit Plastikbemalung. Wie soll man das sauber gewischt kriegen? Aber in Mailand geht es auch gar nicht ums Verstehen, sondern oft nur um den Gag.
Fliesen in allen Vaianten. Sehr charmant fanden wir diese bewusst unsauber verlegte Mosaikfläche.
Kleine, italienische Manufakturen zeigten Ihre Fliesenkreationen…
…die man auch überall wiedersah. Schön fröhlich!
Farbkonzept gut. Paola Lenti mit Kombination aus aussentauglichen grünen Möbeln und Textilien.
Dieser Aufkleber war in meinem allerersten Newsletter-Mailandbericht der Hit! Hängt noch immer! „Hipsters“ ist dafür neu hinzugekommen.

BÄDER IN MAILAND

Wenn wir Badmöbel bauen, steht immer die Praktikabilität, ein optimal ausgenutzer Stauraum und einfache Pflegbarkeit im Vordergrund. Viele Badlösungen hier in Mailand erfüllten diese Kriterien nicht. Die Herausforderung für uns ist nun, schöne Ideen in alltagstaugliche Bäder umzusetzen.

Farbe und Form. Nicht praktisch, aber inspirierend.
Hat mir gut gefallen: Neue klassische Keramik-Serie von Laufen.
Die Rückwand dieses Bades war ein durchgefärbter Terrakotta-Putz. Warm und schön!
Kann auch sein, muss auch nicht sein.
Badewanne erhöht, ich kann mir Raumsituationen vorstellen, wo das funktioniert.
Das Pendant zur Kücheninsel: Freistehendes Badezimmer-Arrangement. Schöne Idee!
Das ist kein Stein! Das ist eine Steinfliese.
Assymetrische Unterschränke, machen wir auch in der Schreinerei, wenn der Platz eng wird.
Hat mir sehr, sehr gut gefallen: Das Detail mit der ausgesparten Schubladenfront am Bauch des Waschbeckens.
Wiederholung, aber immer noch gut!
Interessant wegen des Details zur Handtuchaufhängung, das bleibt nämlich ein oft ungeklärtes Detail bei vielen Waschtischschränken.
Alape Becken mit vielen schönen Farben.
Und der Gag zum Schluss. Um das Thema WaschWC etwas besser in der Gesellschaft zu etablieren, bepinkelten sich zwei Gruppen immer abwechselnd. Erfrischend!

KÜCHEN IN MAILAND

Valcucine sind einfach absolut der Hammer bei Küchen und wie sie diese denken…. Man sehe, staune und geniesse… (aber das Prinzip Stuttgarter Küche fehlt noch immer überall: Bedingungslos kommunikative Küchen, bei denen zusammen Kochen Spass macht, findet man kaum, stets steht man sich hier im Weg)
Die gesamte obere Front fährt auf einen Fingerzeig nach oben auf.
Sponsored by Campari… verständlich, das Getränk sieht auch einfach toll aus!
Küchenblöcke für ganz wenig Raum aber hohen Designanspruch.
SMEG bringt die Edelbemalung von Dolce und Gabana bei vier Stücken in Serie heraus, ab Herbst.
Fand ich mit am Spannendsten: vier quadratische Fronten fahren hoch oder runter (mechanisch und leichtgängig) und präsentieren die Küche immer neu.
Wir inspizieren die Mechanik dazu.
Schöne Lösungen zur Küchenorganisation. Holz, Holz Holz, und durchsichtige Schubladen, sowie Wasser hinter dem Kochfeld (Fotoausschnitt unten links).
Machen wir auch gerne: Einschubtüren.
Kochtechniken der Zukunft: Ein Messgerät steuert automatisch die Temperatur und Zeiten zum Braten. Ein Display erzählt einem dann, wann man wenden muss für welchen Gargrad (Bildteil links). Und dann der Wasserhahn, der die eingegebene Menge und Temperatur ausspuckt (Bildausschnitt links).
Und das ist dann der Knaller, und wahrscheinlich irgendwann eine Selbstverständlichkeit für die nächste Generation (wir standen nur Kopf schüttelnd daneben): Eine in die Arbeitsplatte integrierte Waage und in der Ablufthaube integrierte Kamera wiegen und erkennen das Lebensmittel und machen Vorschläge fürs Rezept, inklusive Angaben wie man es zu schneiden habe (siehe rechter Fototeil) und wie es in die Pfanne oder Form hineingelegt werden soll. Ausserdem kann die Küche (Franke) Cocktails und Blumen von unten anstrahlen, Raumluftqualität erkennen und verbessern und Handies kabellos laden.
Das sind die neuen Küchen von Bulthaup. Meiner Meinung nach schiessen diese über das Ziel hinaus, die Küchen sind nicht mehr praktisch…
…sondern allzu sehr aufs Aussehen bedacht.
Yomei mit einem schönen Barschrank. Da machen die Drehfächer dann ein wenig mehr Sinn.

Und das war der Bericht letzte Woche vom ersten Messetag:

Arva von KFF
Team Maier in Mailand: Silvan Idler, Sarah Maier, Bettina Nindl, Janine Foitzik und Silke Kölz.
Edra mit einem Glastisch mit ovalem Trompetenfuss und Blattgold-Unterlackierung.
Einfacher, guter, neuer Liebling. Stuhl Seela von La Palma
Wie schon in Köln war Orange  großes Thema… (Vitra)
Großartige Inszenierung

Missoni im Asialook
Irgendwie schräg… (Thonet)
…oder ich verstehe es noch nicht.
Philip Starck in Rosé.
Tonelli mit guter Farbe und spannendem Detail.
Trophäenartig (Zanotta)
Macht Lust auf Garten in unserer Halle (Roberti).
Ab und zu mal hängen lassen während der Messe tut gut…
Spannend weiterentwickelt: Rambla von Mobles114
Zum Teil ist auch wirklich Schräges dabei… (Hersteller zu sehen aber wirklich unwichtig)
Davon hatte ich schon berichtet… Neue Hängematte Zamac von Ego Paris: Liegetest bestanden.
Hat uns gut gefallen. Stuhlserie Arva von KFF, Stuhl, Barhocker, Bank, Sessel,,,
Interessante Materialität.
Sattelledertaschen für Pflanzen (Walter Knoll).
Auch hier Walter Knoll in Hochform, unter anderem mit der Neuheit der kieselartigen Couchtische aus Beton.
Sessel Onza, öffnet sich von hinten wie eine Blume beim Abkippen.

 

Und dann geht es in die Stadt. Dort präsentieren sich nicht nur die Einrichter. Alles Mögliche wird inszeniert und nimmt – mal mehr, mal weniger – Rücksicht auf das Thema einrichten.

Bombastische Präsentation von Audi: „Der fünfte Ring“
Jedes Jahr einen Spaziergang wert: Via Spiga. Hier wieder herausragend war Dolce und Gabbana. Beim genauen Hinsehen bemerkt man: die mittlere Tasche ist ein Toaster…
…oder eine Küchenmaschine.
Schön ist auch der Blick in die vielen Palazzi
die wunderbar inszeniert werden. (Poltrona Frau)
Speisen in 8m hohem Raum.
Venini mit Brillenvasen von Ron Arad
Klingt logisch (zugestimmt betrachtet bei Flos)
Und mal wieder Orange 2018.
Die Dekorationen „fuori salone“ liegen oft in kleinen Details…
…welche wir dann ganz genau beobachten.
Fast auf der Strasse-Oase
Und dann endlich der Abschluss am Mailänder Dom:
Campari in der Traditionsbar Camparino.